.... also erstmal: Des Ehemanns Operation is SEHR GUT verlaufen! Der Chirurg war richtig stolz auf seine Arbeit! "Everything turned out the way I hoped!", sagte er mir im Warteraum! Also alles super und ich bin total erleichtert, auch wenn ich mir einen SMS Kampf mit den Arschgesichtern.... aeh, den Toechtern.... liefern musste...
Manchmal kennt deren Egoismus gar keine Grenzen... Aber was mich echt berueht hat, war diese kindness of strangers wie es Blanche Dubois in Streetcar named Desire ausdrueckt: da gibt es Dutzende von tollen Menschen, die sich auf aufopferndste Weise um Kranke kuemmern! Das gibt es in Deutschland ja natuerlich auch.... und vielleicht ist es auch dieses "familiaere Englische, dieses etwas saloppe, dieses Jack, hey Buddy!" was dem nochmal eine andere Dimension verleiht. In Deutschland ist es immer so ernst und so HALLO??? KOENNEN SIE MICH HOEREN??? MACHEN SIE JETZT MAL DIE AUGEN AUF!!!!! -- so generalstabsmaessig und man sieht den Leuten an, dass sie eigentlich keinen Bock darauf haben und dass sie denken, sie wuerden sowieso zuwenig verdienen und natuerlich auch viel zu viel und zu lange in der Schicht arbeiten....und das ist sicherlich auch wahr.... Aber geht es nicht ein bisschen "herziger"?
Hier war das heute wirklich toll: der Chirurg kam des oefteren in den Raum und hat Jack fast zaertlich die Hand gedrueckt waehrend der Arme noch intubiert vor sich hinroechelte. Sein Assistent hat mir zuversichtlich gesagt: "Don't worry, we will get you both to Germany in May", und die Krankenschwester, eine kleine paarundzwanzigjaehrige Mexikanerin, war auch super!
Natuerlich ist das alles elitaer und kostet ein Vermoegen und wir koennen von Glueck sagen, dass der Ehemann schon ueber 65 ist und die riesige Rechnung daher vom Staat, also von
Medicare, bezahlt wird--
aber wie toll, dass es so viele Menschen gibt, die einen aufschneiden und das Herz reparieren und die einem das Blut absaugen und die Spucke und die, wie man hier sagt:
give a damn!