....habe eben ein super Buch durchgelesen und angeschaut: Chicago under Glass. Early Photographs from the Chicago Daily News.
Die Daily News war eine der grössten Zeitungen in Chicago und das Buch enthält eine Sammlung der besten News Photos von ca. 1895 bis 1930. Und das war ja bekanntlich Chicagos beste Zeit mit Al Capone, dem Valentinestag Massaker, etc! Was mich am meisten gefreut hat (naja, "gefreut" ist vielleicht etwas übertrieben): In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts konnte man anscheinend als Frau grossartig Morde verüben und kam immer frei! Weil man halt eine Frau war!
Ist DAS nicht mal eine eine amüsante reverse discrimination?
Hier ein Zitat: "Nillie Higgs was the seventeenth woman in Cook County acquitted of murder in a decade, prompting a call for an end to all-male juries. ´Any kind of a woman can kill at her pleasure,´ Assistant State´s Attorney Stephen A. Malato complained. ´She can go into court after killing, shed a few tears and cast a few wistful glances at the jury, and she will be acquitted.´"
Und interessant auch: Im und kurz nach dem 1. Weltkrieg waren die Deutschen jetzt nicht sooo hoch angesehen in der amerikanischen Gesellschaft:
German Americans were forced to choose between being German and being American and they faced a systematic sanitizing of their culture. Bismarck Gardens became Marigold Gardens, the Kaiserhof Hotel was renamed the Atlantic Hotel, frankfurters were called hot dogs and sauerkraut became ´liberty cabbage´.
Schon krass.... dass sich die Geschichte aber auch immer wiederholen muss.... das ist doch haarklein die Story, die die Franzosen aufgrund ihrer Weigerung, im Irakkrieg mitzumachen, erlebt haben: Da waren doch einige amerikanische Politiker so dermassen erzürnt, dass sie einen Antrag stellten, die Pommes Frites, hier in den USA ja French Fries genannt, in "freedom fries" zu umzubenennen.
ts....ts.... ts...
es schneit übrigens schon wieder.........
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